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Schlagwort: Liebe

Die Rose – Blume der Liebe

Die Rose – Blume der Liebe

„Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst!“

Galater 5,14

Wenn es um die Liebe geht kommt einem in der Pflanzenwelt in der Regel gleich die Rose in den Sinn. Sie ist als „Königin der Blumen“ oder „Königin der Düfte“ schon seit langer Zeit bekannt und von den meisten Menschen auch geliebt.  Die älteste bekannte Darstellung ist aus dem 16. Jahrhundert v. Chr., die ältesten fossilen Funde sind aber noch viel älter. Die Rose begleitet den Menschen also schon sehr lange. Und natürlich ranken sich viele Geschichten und Legenden um die Rose.

Da gibt es die Geschichte, dass Kleopatra bei ihrem ersten Treffen mit Marc Anton die Böden des Palastes einen halben Meter hoch mit Rosenblüten bedecken ließ. Da sollte es sicher nicht nur um irgendwelche Staatsgeschäfte gehen. In der Antike war die Rose  den Göttinnen der Liebe und Schönheit wie Aphrodite und Venus zugeordnet. Und auch in unseren Märchen hat sie ihren Platz, wie z.B. in „Dornröschen“ oder in „Schneeweisschen und Rosenrot“. Und auch hier geht es um die Liebe.

Natürlich waren es in den frühen Zeiten keine langstieligen Rosen, diese sind Züchtungen, sondern Wildrosen. Leider ging mit dem Züchten oft der Duft verloren  und der ist es doch der uns so zu Herzen geht. Ich denke vielen Menschen geht es so, dass sie, wenn sie eine Rose sehen, automatisch daran schnuppern. Leider werden wir bei den Zuchtrosen in der Regel sehr entäuscht sein , da sie zwar wunderschön aussehen aber eben nicht riechen. Dieser Duft aber, den wir durch das Destillieren der Blüten in Form eines wunderbaren ätherischen Öls erhalten, wird nicht nur in der Parfüm- und Kosmetikindustrie sondern auch in der Aromatherapie und -pflege eingesetzt. Das echte Rosenöl wirkt u.a. desinfizierend, immunstimuliertend, entzündungshemmend, nerven- und herzstärkend, ausgleichend, stressreduzierend und auch aphrodisierend. Da es zu den teuren ätherischen Ölen gehört wird man es aber immer sehr sparsam und bewusst einsetzen. Den hohen Preis kann man gut verstehen, wenn man weiss, dass man für einen einzigen Tropfen Öl ca. 30 Rosenblüten oder eben 3500 bis 5000 kg für 1kg Rosenöl benötigt. Die Blüten werden im Mai und Juni Frühmorgens zwischen 4:30 und 9:30 Uhr gesammelt und sofort destilliert. Später am Tag oder bei längerer Lagerzeit verfliegt der wunderbare Duft. Die Hauptanbaugebiete für die meist verwendete Damaszenerrose (Rosa damascena) sind heute Bulgarien und die Türkei. Als Heimat der Rosendestillation vermutet man die Stadt Isfahan im heutigen Iran. Dort hat der Arzt Avicenna (980 – 1037 n.Chr.) lange Jahre gewirkt und soll die damals schon bekannte Methode der Destillation mit einem Kühlsystem weiterentwickelt haben. Er hat auch ein Buch über die Rose geschrieben und darin schon über die Behandlung von seelischen Leiden mit dem Duft berichtet.

Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay

Aber nicht nur das ätherische Öl sondern auch das Rosenhydrolat (Rosenwasser) kann verwendet werden. Oft wird das Hydrolat nur als Nebenprodukt der Destillation angesehen und wurde in den Anfängen der modernen Aromatherpie häufig einfach weggeleert. Aber zum Glück gibt es Menschen wie z.B. Susanne Fischer-Rizzi, die sich mit den Hydrolaten und ihrer Wirkung beschäftigen und auch wunderbare Bücher darüber geschrieben haben (s. Quellen).

Ich verwende Rosenhydrolat sehr gerne als Gesichtswasser. Damit tue ich sowohl meiner Seele mit dem wunderbaren Duft, wie auch meiner Haut mit den sehr hautfreundlichen Inhaltsstoffen Gutes. Oder geben Sie Rosenwasser auf zwei Wattepads und legen diese für 5 – 10 Minuten auf die geschlossenen Augen. Das kühlt und erfrischt nach einem langen Arbeitstag am Computer oder wenn die Augen durch Heuschnupfen jucken und die Lider anschwellen. Achten sie dabei immer darauf, dass kein Alkohol im Hydrolat enthalten ist.

Wer selber Cremes rührt kann Rosenhydrolat als Wasseranteil nehmen.

Rosenöl und -wasser können uns von Beginn des Lebens bis zu seinem Ende begleiten, da sie ausgleichend wirken. Gerade in Umbruchzeiten im Leben, wie Abschied und Neubeginn, kann Rosenwasser eine Stütze sein. So kann es sowohl von den Hebammen im Kreissaal, wie auch von den Pflegekräften im Hospiz verwendet werden. Wie immer im therapeutischen und pflegerischen Bereich sind auch hier gute Kenntnisse im Umgang und der Anwendung von ätherischen Ölen und auch den Hydrolaten sehr wichtig.

Was vielleicht nicht so viele wissen, man kann Rosenblätter auch im Bereich der Küche nutzen. Man kann mit ihnen z.B. Rosenzucker, Rosensirup oder Rosengelee herstellen. Natürlich werden hier nur ungespritzte Rosenblätter verwendet. In der orientalische Küche wird Rosenwasser häufiger verwendet um den Speisen ein besonderes Aroma zu geben. Hier bei uns verwendet man es zur Aromatisierung bei der Herstellung von Marzipan.

Gehen sie in nächster Zeit mit offenen Augen durch die Natur, wo in den Gärten gerade die Rosen zu blühen beginnen. Genießen sie den Duft und spüren sie Gottes Liebe.

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Quellen:

Hier geht’s zum Amazonpartnerlink von „Die Kräuter in meinem Garten“ v. Siegrid Hirsch & Felix Grünberger.

Hier geht’s zum Amazonpartnerlink von „Praxis Aromatherapie“ v. Monika Werner / Ruth von Braunschweig (Amazonpartnerlink: )

Hier geht’s zum Amazonpartnerlink von „Das große Buch der Pflanzenwässer“ von Susanne Fischer-Rizzi

Stichwort Rosen bei Wikipedia

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Hinweis für Leser: Die in diesem Blog genannten Rezepte und Hinweise dienen der reinen Information. Sie sind keine medizinische Beratung und können nicht den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker ersetzen. Das Sammeln von Pflanzen dient nur dem Eigenbedarf und erfordert genaue Kenntnis über die Pflanze, um Verwechslungen mit giftigen Pflanzen zu vermeiden, und deren Einsatzmöglichkeiten. Die Autorin übernimmt keinerlei Haftung für Schäden oder Folgen, die aus dem Gebrauch oder Missbrauch der hier vorgestellten Informationen ergeben.

Gott liebt und schützt uns: Wir lieben und schützen in der Zuflucht

Gott liebt und schützt uns: Wir lieben und schützen in der Zuflucht

Mein Gott, meine Zuflucht, mein sicherer Ort. Er ist mein Schild, mein starker Helfer, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe. Du, Gott, bewahrst mich vor den Angriffen meiner Feinde.

(2. Sam 22,3)

Wie schön wäre es, das glauben zu können! Ein Gott, bei dem ich mich zurückziehen kann. Der einen unangreifbaren Ort für mich bereithält. Ein Gott, der mir Schild ist. Ein Helfer in der Not. Eine Burg, uneinnehmbar mit einem großartigen Ausblick und Überblick über meine Feinde. Ein Gott, der mich vor allen Angriffen bewahrt.
Ich wäre unangreifbar und niemals in Gefahr – oder?

Beim genaueren Hinschauen schützt ein Schild nur lebensnotwendige Körperteile. Ein Helfer hilft dann, wenn ich bereits in Not bin, unter Beschuss oder bereits verwundet von der Schlacht. Eine Burg auf unbezwingbarer Höhe mag uneinnehmbar sein, ist aber deswegen noch lange nicht sicher. Eine Belagerung kann mich auch in eine lebensbedrohliche Situation bringen. Vor Angriffen bewahrt werden? Bedeutet immer noch, dass der Angriff erfolgt. Er wird mich aber nicht umbringen oder mir die Seele rauben.

Es bedeutet auch ich kann sehr wohl verwundet werden. Ich werde in Not kommen. Und selbst wenn ich mich sicher wähne, mag ich aus dem Hinterhalt oder ganz offen belagert werden. Ich werde auf jeden Fall Angriffe erleben.

Es geht nicht ohne Kampf und nicht ohne Herausforderung.

König David, der an dieser Stelle Gott anbetet nach erfolgreicher Schlacht, weiß das. Er hat die Schlacht hinter sich und beschreibt Gottes Wirken nach Ende der Schlacht. Dann wenn alles vorbei ist, lobt er Gott für dessen Einsatz und Hilfe.

Ihm ist klar, dass es nur mit Gottes Hilfe möglich ist zu überleben, wenn man angegriffen wird. Aus eigener Kraft wäre es nicht möglich.

Dass es überhaupt Angriffe gibt, das liegt daran, dass Gott uns selbst entscheiden lässt, was wir tun wollen. Wir können Angreifer werden oder aus Liebe handeln. Wir können uns als Angegriffene der Angst ergeben oder mutig und im Vertrauen auf Gottes Schutz reagieren.

Ich erlebe das oft genau so, dass ich erst im Nachhinein begreife, dass Gott mir gerade geholfen hat. Manchmal höre ich seine Warnung oder seinen Hinweis und will es nicht hören, weil es mir lästig oder unbequem erscheint. Und dann beschleicht mich der Eindruck, dass Gott gerade mal wieder über mich lacht, auf eine ganz liebevolle Art, so als wolle er sagen: Stefanie, Du weißt doch, wie es geht oder was der gute Weg ist.

Ich will das nicht immer hören, vor allem, wenn es unangenehm ist. Mir ist klar, dass das Leben nicht ohne Konflikte und Streit ablaufen kann und schon gar nicht, mit dem, was wir hier mit der Zuflucht angefangen haben. Im Grunde mache ich das schon eine Weile – Menschen helfen, der Angst zu entsagen und sich für ein Leben in Freiheit zu entscheiden. Diese Freiheit ist etwas, das errungen sein will. Gerade wenn man das Pech hatte, in einer Familie groß zu werden, in der Missbrauch elterlicher Macht stattgefunden hat. Egal in welcher Form dieser Missbrauch daher kommt, als Abwertungen oder Fluch, als Schlag oder Einsperren, als sexueller Missbrauch oder auch religiöser Missbrauch. Meine Erfahrung ist, dass die Liebe tatsächlich stärker ist als alle Gewalt, die man einem Menschen antun kann. Meine gottgegebene Liebe ist stärker.
Ich habe es tatsächlich erlebt, dass Gott mich geschützt hat, indem er mich vor einer gefährlichen Situation gewarnt hat. Manche würden es als Intuition bezeichnen, andere nennen es Heiliger Geist. Manche nennen es Zufall, andere nennen es Vorsehung. Im Nachhinein betrachtet, hat Gott in meinem Leben unbemerkt von mir, so vieles getan und vorbereitet, dass ich heute hier sitze und diese Zeilen schreiben und in Gottesdiensten von ihm erzählen darf. Das will ich tun in der Gewissheit, dass er mich tatsächlich schützt, wenn ich auf ihn höre. Gott wird mir eine Zuflucht in meiner Einsamkeit sein und mir immer wieder Menschen über den Weg schicken, die stellvertretend für ihn, Unterstützung und Liebe in mein Leben bringen.

So wie ich diese Liebe und Hilfe erfahren habe, will ich mit der Zuflucht Hilfe anbieten und meinen Nächsten lieben, was oft genug nur mit Gottes Hilfe möglich ist. Das können wir alle tun. Jeder und jede an dem Platz, an dem er/sie steht. So gut jeder/jede es kann. Gott wird uns die Kraft dazu geben und auch die Ideen für unser Handeln aus Liebe zum Schutz derer, die Schutz bedürfen. Ganz in unsere

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